Schlagwort: Design

Frauen im Maschinenbau? Auf jeden Fall: Denise Schmidlin in unserer Fertigung.
”Rule #1: People don’t do business with companies. People do business with people.“ Diesen schönen Satz habe ich neulich im Blog des Amerikaners Steve Miller gelesen. Der Satz gefällt mir, denn auch in Zeiten von Internet, E-Shopping, E-Business usw. gilt diese Regel: „Menschen machen keine Geschäfte mit Firmen. Menschen machen Geschäfte mit Menschen.“ Wir wollen Ihnen, den Leserinnen und Lesern unseres Schleifblogs die Menschen vorstellen, die dazu beitragen, dass die Anwender auf der ganzen Welt gerne mit uns und unseren Multigrind® Schleifmaschinen arbeiten. Los geht’s mit Denise Schmidlin, die seit ein paar Monaten im Rahmen ihres Studiums ein Praktikum bei uns macht.
1. Geboren, aufgewachsen, daheim in?
Ich bin geboren in Wuppertal, aufgewachsen in Ennepetal und daheim in NRW, noch jedenfalls, mal sehen?!
2. Was studieren Sie genau?
Design- und Projektmanagement an der FH in Soest.
3. Wie lange dauert ihr Praktikum bei Haas?
Mein Praktikum dauert 6 Monate.
4. Welche ist Ihre Haupttätigkeit bei Haas?
Die Bearbeitung meiner Bachelorarbeit
5. Und welche Ihre Nebentätigkeit(en)
?
Die Bearbeitung zwei weiterer Projekte, und bei Bedarf unterstütze ich Frau Ak und Frau Xu, oder wer noch so Hilfe braucht.
6. Welche Ihrer Charakterzüge helfen Ihnen am meisten bei Ihrer Arbeit?
Ehrlichkeit, Offenheit, Kontaktfreude.
7. Und welche eher nicht?
Ungeduld.
8. Haben Sie ein verborgenes Talent, das uns interessieren könnte?
Durchsetzungsvermögen.
9. Was würden Sie bei Haas ändern, wenn Sie einen Wunsch frei hätten?
Das Verschieben der internen Besprechungstermine…
10. Und wenn Sie noch einen Wunsch frei hätten?
Die Parkplatzsituation.
11. Wenn Sie für einen Tag die Arbeit tauschen könnten, mit wem würden Sie gern tauschen?
Mit dem Chef.
12. Wie kommen Sie mit den als maulfaul verschrieenen Schwaben zurecht?
Bis auf ein Paar Sprachbarrieren (unbekannte Wörter wie z. B. Vesperpause und Wecken) kann ich mich nicht beschweren, es sind alle sehr freundlich und hilfsbereit!
13. Was schätzen Sie besonders hier im Süden?
Das Wetter, und dass die Schweiz und Italien nicht so weit weg sind…
14. Und was vermissen Sie aus Ihrer Heimat?
Familie und Freunde.
15. Was würden Sie gern erfinden? Nein, es muss nix mit Schleifen zu tun haben.
Ein Gerät, was mich nach Hause beamen kann.
27. März 2012

Multigrind® CA: Lässt Herzen höher schlagen · Made an engineer's heart beat faster
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Vor einer Weile hat Thomas Bader hier im Blog mal was zum Thema „Schönheit liegt im Auge des Betrachters“ geschrieben. Was mir neulich auf der EMO passiert ist, passt dazu ganz gut. Charlie, das ist was für Dich:
Sie ist einfach schön
Ein Ehepaar kam auf unseren Messestand, um sich die Multigrind® CA anzuschauen, auf der gerade Turbinenkomponenten geschliffen wurden. Ich ließ die beiden ein paar Minuten in Ruhe, bevor ich mich erkundigte, ob sie vielleicht irgendwelche Fragen hätten oder eine spezielle Aufgabe, die man mit einer HAAS-Schleifmaschine lösen könnte. Darauf antwortete der Mann: „Ach sie ist einfach schön.“ Als seine Frau dies hörte, spielte sie ein bisschen die eifersüchtige Partnerin, die die Zuneigung ihres Mannes mit einer Schleifmaschine teilen muss. Ich sagte ihr, sie solle sich keine Sorgen machen … ihr Mann meine eine andere Art von Schönheit.
English
A while ago Thomas Bader wrote a blog post about ”Beauty is in the eye of the beholder“. What happened to me in Hanover at the EMO show goes in that direction. Charlie, you’ll like that:
It’s beautiful
A man, accompanied by his wife, stopped to admire the Haas Multigrind® CA grinding machine on which we were just demonstrating a turbine component grinding process. After giving the visitor a few minutes to soak it all in, I approached him to ask if he had any questions or was thinking about a particular manufacturing challenge he could solve with the Haas grinder. He only replied: ”It’s beautiful.“ His wife, hearing his remark, half-jokingly showed some jealous body language fearing that the Haas grinder had stolen some of her husband’s affection. I told her not to worry… it is a different kind of beautiful.
David Drechsler
14. Oktober 2011

Legendäre Rührschüssel von Krups, entwickelt von Rido Busse.
Liebe Schleifblog-Leserinnen und -Leser, jetzt fragen Sie sich bestimmt, was in aller Welt hat eine Rührschüssel (ich setze mal drauf, dass alle männlichen Leser wissen, was man mit so einer Rührschüssel macht
) mit einer Schleifmaschine zu tun? Ich will es Ihnen kurz erzählen.
Vor drei Jahren haben wir für unser Flaggschiff, die Multigrind CB, den renommierten Red Dot Design Award bekommen. Darüber haben wir uns mächtig gefreut, weil es uns mit Hilfe unseres Designpartners BUSSE Design gelungen ist, hohe Funktionalität und Ästhetik harmonisch zu verbinden. Was man ja uns Ingenieuren nicht immer so zutraut, seien wir mal ganz ehrlich. Firmengründer und Inhaber von BUSSE Design ist Rido Busse, und damit sind wir in bei der Rührschüssel.
Blick über den Schüsselrand
Rido Busse ist nämlich der Erfinder der legendären Rührschüssel mit umgebogenem Rand, die nicht nur ansprechend aussieht, sondern vor allem in der Handhabung enorm praktisch ist. Eine wirkliche Revolution war das damals, diese Rührschüssel, die Busse für Krups entwickelte. Millionenfach hat sich das Ding verkauft, kaum ein Haushalt, in dem nicht so eine Rührschüssel steht. Schauen Sie mal daheim nach.
Professor Busse, der vor wenigen Wochen mit dem Bundesverdienstkreuz für sein Lebenswerk geehrt wurde, hat an der legendären Hochschule für Gestaltung in Ulm studiert und sein Designbüro Ende der sechziger Jahre gegründet. Busse engagiert sich nebenbei seit vielen Jahren im Kampf gegen die Produktpiraterie. In diesem Zusammenhang hat er den Plagiarius ins Leben gerufen, der regelmäßig für besonders dreiste Produktkopien vergeben wird. Ein Problem, das sicher der eine oder andere Leser auch kennen wird.
Busses Credo lautet sinngemäß, dass Design kein unnützer Kostenfaktor ist, sondern eine lohnende Investition in die unternehmerische Zukunft, und dass sich innovative Ideen, die qualitativ hochwertig umgesetzt werden, langfristig auszahlen.

Die Multigrind CB. Sieht gut aus und schleift noch besser.
Das können wir nur unterschreiben. Die Multigrind CB hat sich am Markt durchgesetzt – aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit als High-Tech-Schleifzentrum und vielleicht auch, weil sie ansprechend aussieht.
Wie wichtig ist Design für Sie, wenn es um technische Investitionsgüter geht? Was ist Ihr liebstes Designprodukt? Ich bin gespannt auf Ihre Meinung.
In diesem Sinne, herzliche Grüße und: rühren Schleifen Sie gut!
Ihr Dirk Wember
25. Januar 2011
Neulich auf dem Rückflug von einem Kundentermin bin ich im Lufthansa-Bordmagazin auf einen interessanten Artikel über den Designer Peter Schmidt aus Hamburg gestoßen. Peter Schmidt scheint ein ziemlich bekannter und selbstbewusster Mann zu sein, den ich zwar bisher nicht kannte, der aber z. B. für Jil Sander das Firmenlogo und Parfumflakons (einer davon steht heute in New York im Museum for Modern Art) entworfen hat, oder auf dessen Kappe das prägnante Erscheinungsbild von BOSS geht. Dieser Peter Schmidt verlangt in diesem Artikel einen „Obama der guten Gestaltung“, denn er meint, dass es zu viel schlechtes Design auf der Welt gibt. Design, so sagt er, leide an den Zugeständnissen an den Massengeschmack. Da ist was dran, finde ich.
Mal ganz ehrlich: wenn Ihnen heute auf der A 81 zehn verschiedene Mittelklasse-Marken entgegenfahren, sehen doch alle irgendwie ähnlich aus. Was nicht heißen soll, dass es sie gar nicht gibt, Produkte, die unverwechselbar sind, die Charakter haben, die technisch Spitze sind, und die deswegen jeder (ob für die Arbeit oder im privaten Umfeld) haben will.
Die meisten Heim- und Handwerker zum Beispiel denken bei Bohrmaschine an HILTI. Warum? Weil man bei einer HILTI Qualität und Leistung mit allen Sinnen wahrnehmen kann. Man sieht es am unverwechselbaren Design, man hört es am Klang des Motors, man fühlt es, wenn man die Maschine in die Hand nimmt, und man erkennt es am Arbeitsergebnis. Dabei gehe es bei HILTI nicht um hippes, schickes Design, sagt der deutsche Chef-Designer Stephan Niehaus im Magazin brand eins, sondern darum, über das Design die Werte des Produkts mit zu transportieren.
Apple ist auch so ein Fall. Kennen Sie auch: iPhone, iPod, iMac und so. Noch vor wenigen Jahren haben bei Handy alle an Nokia gedacht, heute gilt das iPhone von Apple als Nonplusultra in Sachen Design UND Funktionalität und zwar auch bei Leuten, die nie mit einem Apple Computer gearbeitet haben. Die Süddeutsche hat neulich geschrieben, dass Apple so gut verdient, weil die Produkte ankommen. Und warum kommen die Produkte an? Weil die Produkte was taugen UND gut aussehen.
Und jetzt zu unseren HAAS-Schleifmaschinen. Erinnern Sie sich noch, wie Maschinen, egal ob Schleif-, Fräs- oder Drehmaschinen, früher ausgesehen haben? In der Regel waren sie grün oder blau und sahen halt so aus, wie Maschinen auszusehen hatten. Hauptsache, sie waren technisch perfekt. Mehr wollten der Kunde oder der Mann an der Maschine nicht, mehr wollten aber auch die Maschinenbauer nicht. HAAS war da bestimmt keine Ausnahme. Inzwischen hat sich da aber enorm viel getan. Eine Maschine muss heute nicht nur technisch auf der Höhe der Zeit sein und exzellente Schleifresultate liefern, sie muss selbstverständlich auch allen Anforderungen an einen ergonomisch gestalteten Arbeitsplatz entsprechen. Und sie muss, davon bin ich überzeugt, auch im Produktdesign Maßstäbe setzen.
Mit unserer Multigrind CB haben wir gezeigt, dass das geht. Das innovative Design der CB, für das wir ja auch einen Designpreis bekommen haben, visualisiert die technische und ergonomische Qualität dieser Schleifmaschine. Der Wert und die technischen Innovationen, die in einer CB stecken, werden auch durch das Design sichtbar. Bei Kundengesprächen hören wir das übrigens immer wieder. Damit trägt das Design, das Aussehen einer HAAS-Schleifmaschine zum Erfolg der Maschine selbst und natürlich auch zum Aufbau der Marke HAAS bei. Genauso wie unser Logo oder unsere helle, moderne Fertigungshalle, in der sich jeder Besucher sofort wohl fühlt.
Wir bei HAAS setzen alles daran, dass jede neue Multigrind-Schleifmaschine nicht nur in Sachen Schleiftechnologie und Ergonomie Maßstäbe setzt, sondern unsere Kunden und die Anwender an der Maschine auch durch eine unverwechselbare Linienführung überzeugt. Wie sagte der Gestalter Kurt Weidemann zum Thema Design mal so treffend: „Ein Entwurf ist nicht schon gut, wenn er fertig ist. Er ist fertig, wenn er gut ist.“
Und jetzt interessiert mich Ihre Meinung: Legen Sie Wert auf das Design einer Maschine? Oder ist es Ihnen völlig wurscht, wie eine Maschine aussieht? Schreiben Sie’s mir als Kommentar zu diesem Artikel.
Ihr Dirk Wember
P. S.: Zum Thema Design lohnt sich auch mal ein Ausflug ins Vitra-Design-Museum in Weil am Rhein.

HAAS-Schleifmaschine früher und heute

Technisch und optisch ein Meisterstück: Multigrind CB

Transparentes, offenes Arbeitsklima
29. Juli 2009
Vor etwas mehr als einem Jahr haben wir für unser Flaggschiff, die Multigrind® CB, den begehrten Red Dot Design Award für vorbildliches Industriedesign erhalten. Worüber sich alle hier in der Firma mächtig gefreut haben. Haben wir doch gezeigt, dass die Kombination Leistungsfähigkeit und Ästhetik nicht nur von den Autodesignern von Pininfarina geschätzt wird, sondern eben auch von schwäbischen Maschinenbauern in Trossingen; von den Kunden, die schon eine Multigrind® CB in Ihrer Fertigung stehen haben, übrigens auch. Selbstverständlich freuen sich unsere Anwender, die z. B. auf einer CB hochkomplexe Knieimplantate schleifen, am meisten über die überzeugenden Schleifdaten und solche technischen Finessen wie etwa ein Schleifscheibenwechsler, der bis zu 17 Schleifscheiben aufnimmt und einen Wechsel in max. 12 Sekunden durchzieht. Aber, und das hören wir immer wieder, unsere CB macht sich auch optisch eben gut in einer Fertigungshalle. Und mal ehrlich, wir arbeiten doch alle lieber mit ansprechenden Werkzeugen, vorausgesetzt die Leistung stimmt. Apropos, wussten Sie eigentlich, dass schönere Menschen nicht selten auch mehr verdienen? Nein? Ich auch nicht, aber darüber wundert sich jedenfalls Hermann Unterstöger in einem interessanten Artikel in der Süddeutschen vom 22.6.2009. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass schöne Menschen durch ihr ansprechendes Äußeres potentiell mehr Selbstwertgefühl entwickeln können. Dies hat zur Folge, dass ihnen, so eine Studie des Journal of Applied Psychology, die Arbeit weniger Mühe macht; und als Folge der guten Arbeitsleistung gibt’s dann eben ab und an eine angenehme Gehaltserhöhung. So weit so gut. Auf jeden Fall steht ein äußeres schönes Design einem exzellenten Schleifresultat nicht entgegen, vorausgesetzt es handelt sich um eine Multigrind® CB. Und das erfahren unsere Kunden nicht aus Studien, sondern erleben es immer dann, wenn Sie mit ihrer CB schleifen. Wie wichtig ist Ihnen das Design einer Schleifmaschine?
Dirk Wember
23. Juni 2009