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Schleifblog bekommt Lob: ganz unschwäbisch

Liebe Leserinnen und Leser, einige von Ihnen werden es vielleicht wissen: als gebürtiger Wuppertaler fühle ich mich hier seit langem sehr wohl, bin aber als Reig’schmeckter mit jederzeit widerrufbarer Aufenthaltserlaubnis nur geduldet, wie mir meine schwäbischen Kollegen immer mal wieder zu verstehen geben. Mit den meisten schwäbischen sprachlichen oder charakterlichen Eigenheiten komme ich mittlerweile richtig gut klar. Ich weiß, dass ein Ilmentritschel aufs Muggaseggele genau ist; ich habe mitbekommen, dass der Schwabe im Gegensatz zu den Menschen aus dem Ruhrpott eher maulfaul ist, und ich habe gelernt, dass nix g’schwätzt au g’lobt isch (Anm: nichts geredet ist auch gelobt). Aber, wenn man unsere Arbeit mal mit mehr als 3 Worten lobt, freue ich mich trotzdem:

Cover Ganzheitliche Produktion 4/2011. © 2011 GP.

Cover Ganzheitliche Produktion 4/2011. © 2011 GP.

Substanzielles ganz leicht
Jürgen Kromberg, Herausgeber und Chefredakteur (und wahrscheinlich kein Schwabe!) der interessanten, etwas anderen Fachzeitschrift GP Ganzheitliche Produktion, hat sich in den Schleifblog hineingelesen und zieht das Fazit, dass substanzielle Information sehr wohl leicht daherkommen kann. Wir werden uns weiter Mühe geben, versprochen!

Die GP hat uns den Artikel freundlicherweise zur Verfügung gestellt: zum Runterladen bitte hier klicken.

Schönes Wochenende!

Dirk Wember

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1 Kommentar

  1. Jürgen Kromberg (jk)

    02/12/2011 @ 15:52

    guten tag herr wember:

    da müssen Sie aber vor schon ziemlich langer zeit von wuppertal weggezogen sein, dass Ihnen diese einst blühende und inzwischen beinah sieche .Hauptstadt des Bergischen Landes‘ mit dem doch weiter nördlich gelegenen Ruhrpott verschmilzt…

    …Sie müssen nämlich wissen: (auch) ich bin wuppertaler: vater war Barmer, mutter Elberfelderin – aber nicht, weil ich diese ortsteil-rivalität so spannend fand, bin ich 1965 nach Garmisch-Partenkirchen gewechselt, sondern weil da ein verlag einen fertigungstechniker suchte, der freude hat am umgang mit der deutschen sprache – und auch zwecks dem bergsteigen und skifahren wollte ich den job unbedingt haben..

    …während der sieben jahre dort habe ich ziemlich viel gelernt, obwohl das verlags-vorbild so vorbildlich garnicht war. nämlich wie man eine wirklich gute fachzeitschrift macht: unter andrem mit einer so lockeren schreibe wie Ihr schleifblog sie drauf hat.

    und: ich habe (dank einheimischer freundin – einer gebürtigen wie geborenen sehr schönen münchnerin) leidlich bayrisch gelernt…

    …deshalb tu ich mich mit den Schwaben und den Badenern (obwohl es da – natürlich – zu den Bayern schon noch teils krasse unterschiede gibt) wohl leichter als Sie sich taten, als Sie nach trossingen zur Haas Schleifmaschinen GmbH wechselten.

    dass wir von Ihrem schleifblog begeistert sind, zeigt sich ja daran, dass wir ihn in der GP4-2011 auszugsweise eins-zu-eins abdruckten (obwohl das abschreiben sonst nun wirklich nicht die art ist, wie die GP ihre redaktion macht)…

    …und schön, dass Sie das cover der GP mit Ihrem schleifblog-auszug auf Ihrer ,Community Plattform‘ platz einräumen. sieht richtig gut aus – finden wir.

    gute grüsse für ein richtig schönes wochenende

    jürgen kromberg (jk) von der GP

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