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Das Auge schleift mit: Design und HAAS-Schleifmaschinen

Neulich auf dem Rückflug von einem Kundentermin bin ich im Lufthansa-Bordmagazin auf einen interessanten Artikel über den Designer Peter Schmidt aus Hamburg gestoßen. Peter Schmidt scheint ein ziemlich bekannter und selbstbewusster Mann zu sein, den ich zwar bisher nicht kannte, der aber z. B. für Jil Sander das Firmenlogo und Parfumflakons (einer davon steht heute in New York im Museum for Modern Art) entworfen hat, oder auf dessen Kappe das prägnante Erscheinungsbild von BOSS geht. Dieser Peter Schmidt verlangt in diesem Artikel einen „Obama der guten Gestaltung“, denn er meint, dass es zu viel schlechtes Design auf der Welt gibt. Design, so sagt er, leide an den Zugeständnissen an den Massengeschmack. Da ist was dran, finde ich.

Mal ganz ehrlich: wenn Ihnen heute auf der A 81 zehn verschiedene Mittelklasse-Marken entgegenfahren, sehen doch alle irgendwie ähnlich aus. Was nicht heißen soll, dass es sie gar nicht gibt, Produkte, die unverwechselbar sind, die Charakter haben, die technisch Spitze sind, und die deswegen jeder (ob für die Arbeit oder im privaten Umfeld) haben will.

Die meisten Heim- und Handwerker zum Beispiel denken bei Bohrmaschine an HILTI. Warum? Weil man bei einer HILTI Qualität und Leistung mit allen Sinnen wahrnehmen kann. Man sieht es am unverwechselbaren Design, man hört es am Klang des Motors, man fühlt es, wenn man die Maschine in die Hand nimmt, und man erkennt es am Arbeitsergebnis. Dabei gehe es bei HILTI nicht um hippes, schickes Design, sagt der deutsche Chef-Designer Stephan Niehaus im Magazin brand eins, sondern darum, über das Design die Werte des Produkts mit zu transportieren.

Apple ist auch so ein Fall. Kennen Sie auch: iPhone, iPod, iMac und so. Noch vor wenigen Jahren haben bei Handy alle an Nokia gedacht, heute gilt das iPhone von Apple als Nonplusultra in Sachen Design UND Funktionalität und zwar auch bei Leuten, die nie mit einem Apple Computer gearbeitet haben. Die Süddeutsche hat neulich geschrieben, dass Apple so gut verdient, weil die Produkte ankommen. Und warum kommen die Produkte an? Weil die Produkte was taugen UND gut aussehen.

Und jetzt zu unseren HAAS-Schleifmaschinen. Erinnern Sie sich noch, wie Maschinen, egal ob Schleif-, Fräs- oder Drehmaschinen, früher ausgesehen haben? In der Regel waren sie grün oder blau und sahen halt so aus, wie Maschinen auszusehen hatten. Hauptsache, sie waren technisch perfekt. Mehr wollten der Kunde oder der Mann an der Maschine nicht, mehr wollten aber auch die Maschinenbauer nicht. HAAS war da bestimmt keine Ausnahme. Inzwischen hat sich da aber enorm viel getan. Eine Maschine muss heute nicht nur technisch auf der Höhe der Zeit sein und exzellente Schleifresultate liefern, sie muss selbstverständlich auch allen Anforderungen an einen ergonomisch gestalteten Arbeitsplatz entsprechen. Und sie muss, davon bin ich überzeugt, auch im Produktdesign Maßstäbe setzen.

Mit unserer Multigrind CB haben wir gezeigt, dass das geht. Das innovative Design der CB, für das wir ja auch einen Designpreis bekommen haben, visualisiert die technische und ergonomische Qualität dieser Schleifmaschine. Der Wert und die technischen Innovationen, die in einer CB stecken, werden auch durch das Design sichtbar. Bei Kundengesprächen hören wir das übrigens immer wieder. Damit trägt das Design, das Aussehen einer HAAS-Schleifmaschine zum Erfolg der Maschine selbst und natürlich auch zum Aufbau der Marke HAAS bei. Genauso wie unser Logo oder unsere helle, moderne Fertigungshalle, in der sich jeder Besucher sofort wohl fühlt.

Wir bei HAAS setzen alles daran, dass jede neue Multigrind-Schleifmaschine nicht nur in Sachen Schleiftechnologie und Ergonomie Maßstäbe setzt, sondern unsere Kunden und die Anwender an der Maschine auch durch eine unverwechselbare Linienführung überzeugt. Wie sagte der Gestalter Kurt Weidemann zum Thema Design mal so treffend: „Ein Entwurf ist nicht schon gut, wenn er fertig ist. Er ist fertig, wenn er gut ist.“

Und jetzt interessiert mich Ihre Meinung: Legen Sie Wert auf das Design einer Maschine? Oder ist es Ihnen völlig wurscht, wie eine Maschine aussieht? Schreiben Sie’s mir als Kommentar zu diesem Artikel.

Ihr Dirk Wember

P. S.: Zum Thema Design lohnt sich auch mal ein Ausflug ins Vitra-Design-Museum in Weil am Rhein.

HAAS-Schleifmaschine früher und heute

HAAS-Schleifmaschine früher und heute

Technisch und optisch ein Meisterstück: Multigrind CB

Technisch und optisch ein Meisterstück: Multigrind CB

Transparentes, offenes Arbeitsklima

Transparentes, offenes Arbeitsklima

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1 Kommentar

  1. Ich bin fest davon überzeugt, dass das Aussehen auch bei Investitionsgütern eine Rolle spielt. Das Aussehen ist immer der Ersatzindikator für die inneren Werte, wenn man ein Produkt das erste mal sieht und ausprobiert. Egal, ob es um Schleifmaschinen oder Software geht.

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