Kurz vor der GrindTec hatten wir’s hier im Schleifblog von Nerds, deren Ernährung und deren Arbeit als Entwickler von, sagen wir mal, Schleifsoftware. Jetzt schickt mir gerade unser Kollege Jens Schneider aus der Haas-Software-Entwicklung einen Nerd-Alarm. Bei Arte lief ein Dokumentarfilm, der sich mit Geeks und Nerds beschäftigt.
„Der Dokumentarfilm erzählt, wie eine Subkultur aus Informatik, Science-Fiction, Comics und Videospielen sich durchsetzen und zur tonangebenden Kultur werden konnte.“ (Zitat Arte)
Nerd-Bag? Geek-Bag? Software-Tasche?
Bewährt sich im Alltag und nur echt von Haas. Die Tasche zur Schleifsoftware.
Nicht nur beim Schleifen kommt es auf die richtige Ausrüstung an. Foto: Haas
Vor ein paar Tagen haben Thomas Bader und ich dem Trossinger Bürgermeister Dr. Clemens Maier und Vertretern der Stadt unser neues Werksgelände gezeigt. In einem Monat soll die neue Straße fertig sein, die Willy Walter mit seinem Team gerade baut. Unsere neue Adresse heißt dann Adelbert-Haas-Straße 1.
Bürgermeister Dr. Clemens Maier, Thomas Bader, Willy Walter, Dirk Wember, Thomas Plocher, Herr Sterk. Foto: Haas
Auf 4000 qm alles im Fluß
Auf rund 4000 Quadratmetern wollen wir ab dem Frühjahr 2013 unsere Multigrind® Schleifmaschinen in einer modernen Fließmontage bauen. Aber nicht nur die Produktion, auch unsere Konstruktion und Software-Entwicklung werden dann mehr Platz und Luft für technologische Höhenflüge haben. Ich bin sicher, dass sich da wieder der eine oder der andere neue Technologie-Horizont öffnen wird.
Mit voller Kraft Richtung Neubau. Foto: Haas
So viel für heute von der Baustelle. Das Schlusswort hat ein Mann, der sich auf Baustellen auskennt, Bob der Baumeister, und der sagt: „Yes, we can!“
Dirk Wember
P.S. Falls jetzt jemand meint, der Slogan „Yes, we can!“ stamme von Barrack Obama, dann liegt er falsch. Obamas Marketingleute haben den Slogan von Keith Chapman, dem Erfinder von Bob the Builder nur mal eben „ausgeliehen“.
Ein Witz
Sitzen zwei Schwarzwälder in der Kneipe und bestellen sich einen Schnaps. Die Bedienung bringt die Schnäpse, wortlos, und geht davon. Die zwei Typen kippen ihre Schnäpse, wortlos. Nach einer halben Stunde bestellen sie noch zwei. Die Bedienung bringt noch zwei Schnäpse, wortlos, und geht ihrer Wege. Die zwei Schwarzwälder kippen ihren Schnaps, Sie ahnen es, wortlos. Nach einer weiteren halben Stunde bestellen die beiden noch eine Runde. Die Bedienung bringt noch zwei Schnäpse, wortlos. Die Beiden kippen den dritten Schnaps, da sagt plötzlich der eine: „Mann, der war gut!“ Darauf der andere: „Jetzt war’s so ein schöner Abend, und dann fängst Du mit Reden an!“
Introvertierte und Extrovertierte
Ich weiß nicht, ob man bei den beiden Typen tatsächlich von introvertiert und extrovertiert sprechen kann. Aber Sie kennen das vielleicht aus eigener Erfahrung: Die extrovertierten Kollegen oder die lauten Wettbewerber, also die, die nie um einen Spruch verlegen sind, die jedes Meeting niederreden können, sind nicht selten erfolgreicher als die Stillen unter uns. Ganz besonders wichtig scheint heutzutage auch die Selbstdarstellung in Bewerbungsgesprächen zu sein, und zwar für den Bewerber und das Unternehmen, das sich als möglichst jung, dynamisch und hip verkaufen will.
Petra Steinberger hat sich in der Süddeutschen dazu ein paar kluge Gedanken gemacht und erwähnt unter anderem eine amerikanische Managementstudie mit 128 größeren amerikanischen Firmen. Dabei kam heraus, „dass die charismatischen, extrovertierten Chefs zwar die größeren Gehälter bezogen – aber keineswegs die besseren Ergebnisse erwirtschaften.“ Den Artikel können Sie hier online lesen.
„Der Mensch hat zwei Ohren und einen Mund, weil er mehr hören als reden soll“, sagt man in Dänemark.
Haas-Azubis auf der Bewerbermesse Jobs for Future: Robin Peter, Corina Märkle, Thomas Knaus, Jean-Paul Kutzli, Thomas Frach, Marc Jung (v.l.n.r.)
Unsere Azubis haben auf der Bewerbermesse Jobs for Future letzte Woche in Villingen-Schwenningen eine gute Figur gemacht. Sie haben, unter der Anleitung von Martina Benz und Christian Küster, den gesamten Messestand selbst aufgebaut; und sie haben den Besucherinnen und Besuchern alle Fragen zum Thema Ausbildung bei Haas beantwortet.
Und das sagt Thomas Knaus, der bei uns im Bereich Netzwerkadministration arbeitet, über das Messe-Projekt: „Ich fand die Jobs for Future sehr interessant. Es gab immer wieder junge Interessenten für alle Ausbildungsberufe, die wir bei Haas anbieten. Was die Besucherzahl angeht, hatten wir ein wenig mehr erwartet. Im Großen und Ganzen hat mir die Messe viel Spaß gemacht. Ich hoffe, dass ich ein paar junge Menschen dazu bringen konnte, eine Ausbildung bei Haas in Erwägung zu ziehen.“
Wir danken unseren Azubis und ihren Betreuern für Ihren tollen Einsatz!
Thomas Bader
P.S. Unsere neue Karriere-Broschüre gibt’s hier zum Download.
Frauen im Maschinenbau? Auf jeden Fall: Denise Schmidlin in unserer Fertigung.
”Rule #1: People don’t do business with companies. People do business with people.“ Diesen schönen Satz habe ich neulich im Blog des Amerikaners Steve Miller gelesen. Der Satz gefällt mir, denn auch in Zeiten von Internet, E-Shopping, E-Business usw. gilt diese Regel: „Menschen machen keine Geschäfte mit Firmen. Menschen machen Geschäfte mit Menschen.“ Wir wollen Ihnen, den Leserinnen und Lesern unseres Schleifblogs die Menschen vorstellen, die dazu beitragen, dass die Anwender auf der ganzen Welt gerne mit uns und unseren Multigrind® Schleifmaschinen arbeiten. Los geht’s mit Denise Schmidlin, die seit ein paar Monaten im Rahmen ihres Studiums ein Praktikum bei uns macht.
1. Geboren, aufgewachsen, daheim in?
Ich bin geboren in Wuppertal, aufgewachsen in Ennepetal und daheim in NRW, noch jedenfalls, mal sehen?! 2. Was studieren Sie genau?
Design- und Projektmanagement an der FH in Soest. 3. Wie lange dauert ihr Praktikum bei Haas?
Mein Praktikum dauert 6 Monate. 4. Welche ist Ihre Haupttätigkeit bei Haas?
Die Bearbeitung meiner Bachelorarbeit 5. Und welche Ihre Nebentätigkeit(en) ?
Die Bearbeitung zwei weiterer Projekte, und bei Bedarf unterstütze ich Frau Ak und Frau Xu, oder wer noch so Hilfe braucht. 6. Welche Ihrer Charakterzüge helfen Ihnen am meisten bei Ihrer Arbeit?
Ehrlichkeit, Offenheit, Kontaktfreude. 7. Und welche eher nicht?
Ungeduld. 8. Haben Sie ein verborgenes Talent, das uns interessieren könnte?
Durchsetzungsvermögen. 9. Was würden Sie bei Haas ändern, wenn Sie einen Wunsch frei hätten?
Das Verschieben der internen Besprechungstermine… 10. Und wenn Sie noch einen Wunsch frei hätten?
Die Parkplatzsituation. 11. Wenn Sie für einen Tag die Arbeit tauschen könnten, mit wem würden Sie gern tauschen?
Mit dem Chef. 12. Wie kommen Sie mit den als maulfaul verschrieenen Schwaben zurecht?
Bis auf ein Paar Sprachbarrieren (unbekannte Wörter wie z. B. Vesperpause und Wecken) kann ich mich nicht beschweren, es sind alle sehr freundlich und hilfsbereit! 13. Was schätzen Sie besonders hier im Süden?
Das Wetter, und dass die Schweiz und Italien nicht so weit weg sind… 14. Und was vermissen Sie aus Ihrer Heimat?
Familie und Freunde. 15. Was würden Sie gern erfinden? Nein, es muss nix mit Schleifen zu tun haben.
Ein Gerät, was mich nach Hause beamen kann.
Es sind noch gut zwei Wochen bis zum Start der GrindTec 2012 in Augsburg. Für uns als Schleifmaschinen-Hersteller die wichtigste Messe überhaupt. Sie können sich vorstellen, dass es da mitunter ganz schön rund geht in unserer Fertigung in Trossingen, wie man auf dem Foto ja deutlich sehen kann.
In diesem Jahr freuen wir uns ganz besonders auf die Messe. Zum einen wird der renommierte Wettbewerb „Werkzeugschleifer des Jahres“ auf einer Multigrind® CA ausgetragen; zum anderen werden wir unsere brandneue Schleifsoftware vorstellen.
Sehen wir uns auf der GrindTec vom 14. bis 17.3. in Augsburg? Sie finden uns in Halle 7, Stand 7001.
Sushi und Spätzle. Wie geht das zusammen? Wir glauben, das geht sogar ganz gut zusammen, und deswegen freuen wir uns, seit dem 1. Januar 2012 die Produkte des japanischen Marktführers für Umfangschleifmaschinen, WAIDA MFG.CO., LTD vertreiben zu können. WAIDA ist ein mittelständisches Familienunternehmen mit Sitz in Takayama in der Präfektur Gifu und wird im Gegenzug unsere Multigrind® Schleifmaschinen in Japan und anderen asiatischen Ländern vertreiben.
Führend in Japan
130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entwickeln und produzieren in dem Traditionsunternehmen Umfangschleifmaschinen, CNC-Koordinationsschleifmaschinen und CNC-Profilschleifmaschinen. Wie HAAS legt WAIDA großen Wert auf den persönlichen Service und natürlich auf Präzision im Mikrometer-Bereich (Muggaseggele auf gut Schwäbisch). Schleifmaschinen von WAIDA werden heute von allen großen japanischen Werkzeugherstellern eingesetzt.
Komplettere Bearbeitung
Mit den Maschinen von WAIDA sind wir jetzt in der Lage, alle Anforderungen der Wendeschneidplattenhersteller zu erfüllen: von der Großserienfertigung bis hin zur Bearbeitung von Hartmetallwendeschneidplatten mit sehr komplexen Geometrien und in kleinen Serien. Damit wird die Komplettbearbeitung noch kompletter.
Zwei Sprachen, ein Antrieb
Jetzt fragen Sie sich bestimmt, wie es denn mit unseren Japanisch-Kenntnissen hier in Trossingen bestellt ist? Ganz ehrlich, da gibt es bei mir noch viel Luft nach oben. Aber trotz aller sprachlichen Hürden und kulturellen Unterschiede (die immer auch eine Bereichung darstellen!) setzen wir auf das, was uns Maschinenbauer auf der ganzen Welt verbindet: die Begeisterung für Technik und dieses Tüftler-Gen, das uns immer wieder antreibt.
150 Jahre Japan-Deutschland Wussten Sie, das letztes Jahr, also 2011, 150 Jahre Freundschaft zwischen Japan und Deutschland gefeiert wurden? Ist es nicht ein schöner Zufall, dass wir unsere Kooperation mit WAIDA exakt 150 Jahre nach Abschluss des ersten Freundschafts- und Handelsvertrages zwischen Japan und dem damaligen Preußen am 24.1.1861 eingegangen sind. Anlässlich dieses Jubliäums hat die Botschaft von Japan in Deutschlandeine informationsreiche Website eingerichtet.
Zum Abschluss des Jubiläumsjahres in Deutschland fand am 30.11.2011 in Berlin ein Taiko-Konzert mit dem Ensemble „Kamotsuna-Mura Taiko“ aus der Präfektur Miyagi statt. Die Taiko-Musik – Trommeln und Tänze – spielt eine große Rolle in der japanischen Kultur.
Hier ein kurzer Ausschnitt eines Konzertes in den USA.
James Joyce (2.2.1882-13.1.1941), bust in St. Stephen's Green, Dublin. Foto: Kraas.
Historical Guinness Ad
I must admit, I haven’t read anything from James Joyce yet, but someone told me that it is James Joyce’s birthday today, one of the greatest novelists and poets of Ireland. A lovey day for a Guinness, isn’t it?
Liebe Leserinnen und Leser, einige von Ihnen werden es vielleicht wissen: als gebürtiger Wuppertaler fühle ich mich hier seit langem sehr wohl, bin aber als Reig’schmeckter mit jederzeit widerrufbarer Aufenthaltserlaubnis nur geduldet, wie mir meine schwäbischen Kollegen immer mal wieder zu verstehen geben. Mit den meisten schwäbischen sprachlichen oder charakterlichen Eigenheiten komme ich mittlerweile richtig gut klar. Ich weiß, dass ein Ilmentritschel aufs Muggaseggele genau ist; ich habe mitbekommen, dass der Schwabe im Gegensatz zu den Menschen aus dem Ruhrpott eher maulfaul ist, und ich habe gelernt, dass nix g’schwätzt au g’lobt isch (Anm: nichts geredet ist auch gelobt). Aber, wenn man unsere Arbeit mal mit mehr als 3 Worten lobt, freue ich mich trotzdem:
Substanzielles ganz leicht
Jürgen Kromberg, Herausgeber und Chefredakteur (und wahrscheinlich kein Schwabe!) der interessanten, etwas anderen Fachzeitschrift GP Ganzheitliche Produktion, hat sich in den Schleifblog hineingelesen und zieht das Fazit, dass substanzielle Information sehr wohl leicht daherkommen kann. Wir werden uns weiter Mühe geben, versprochen!
Wir suchen Menschen, die sich für High-Tech-Maschinenbau interessieren, die selbstständig denken, die ein professionelles und gleichzeitig lockeres Arbeitsklima schätzen, die gerne mit netten, motivierenden Kollegen arbeiten.
HAAS-Mitarbeiter gehen zum Lachen nicht in den Keller. Foto: HAAS.