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Schwäbisch sympathisch: Homepage der Karl Voltz GmbH. Screenshot: Haas.
Präzision auf Schwäbisch
So lautet der Slogan der Karl Voltz GmbH, die in Reichenbach an der Fils Dreh- und Frästeile für die unterschiedlichsten Branchen herstellt und die Besucher ihrer Website mit einer schwäbischen Sprachfassung überrascht. „Grüß Gottle beim Fabrikle von Karl Voltz“, steht da zur Begrüßung. Das nenne ich jetzt mal eine konsequent und sympathische Umsetzung des oben genannten Firmenslogans. Mit dieser Konsequenz in Sachen Dialekt und regionaler Verbundenheit ist die Karl Voltz GmbH übrigens in guter Gesellschaft:
Eimaligi Dialäkt-Usgaab!
Im schönsten Schwyzerdütsch präsentiert die Swatch Group ihren Geschäftsberichts 2012. Und zwar nicht nur auf dem Cover, sondern von der ersten bis zur letzten Seite. Der Neuen Züricher Zeitung sagte die Swatch-Präsidentin Nayla Hayek dazu: „Mer verschtöhnd das als positivi Provokation, ganz im Schtil vo Swatch Group.“ Hut ab auch vor dieser Konsequenz unserer Schweizer Nachbarn.
In diesem Sinne: Schleifen Sie gut – aufs Muggaseggele genau!
Thomas Bader
6. Juni 2013
English version here

Leicht zu merken: eine gute Adresse für feine Schleifmaschinen.

Adelbert Haas (1900 – 1982): Begeisterter Ingenieur, Tüftler und Wanderer.
Ich bin sicher, er hätte sich über die neue Adelbert-Haas-Straße gefreut, unser Firmengründer Adelbert Haas. Mit 34 Jahren hat er sich selbstständig gemacht und begonnen, in seiner eigenen Firma
Universalschleifmaschinen für die Uhren-, Feinwerk- und medizintechnische Industrie zu bauen. Das waren damals wie heute anspruchsvolle Kunden, die größten Wert auf Genauigkeit und möglichst einfache Maschinenbedienung legten. Adelbert Haas war von Anfang an klar, dass er nur Erfolg haben würde, wenn er die hohen Ansprüche seiner Kunden erfüllen würde, ohne Wenn und Aber. Entsprechend kompromisslos war der begnadete Tüftler, wenn es um die Qualität „seiner“ Haas-Maschinen ging. Ich kann mir gut vorstellen, dass er auf seinen Wanderungen im Schwarzwald und hier auf der Baar so manche Schleifaufgabe gründlich durchdacht und dann gelöst hat.
Ich wünsche Ihnen einen gute Woche und: Schleifen Sie gut!
Dirk Wember
P.S. Wussten Sie dass Hausnummern erst im 18. Jahrhundert eingeführt wurden? Bis dahin wurden Häuser mit individuellen Zeichen und Namen gekennzeichnet. Heute ist die amtlich vergebene Hausnummer eine Selbstverständlichkeit. Unsere Hausnummer in der Adelbert-Haas-Straße ist übrigens die 1. Wenn alles nach Plan läuft, werden wir Ende des Jahres dahin umgezogen sein.
29. April 2013

Diplom-Mathematikerin Daniela Eiche sorgt bei Haas dafür, dass niemand vom rechten Schleifpfad abkommt. Foto: Haas Schleifmaschinen GmbH.
Heute am 8. März ist Weltfrauentag. Eine Frage, die besonders an diesem Tag immer wieder aufkommt, ist die, warum nicht mehr Frauen in MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) arbeiten, und warum es nicht gelingt, mehr Mädchen dafür zu begeistern. Wir stellen unserer Kollegin, der Diplom-Mathematikerin Daniela Eiche, ein paar Fragen dazu:
Sie arbeiten als Mathematikerin bei einem Schleifmaschinen-Hersteller. Was sind Ihre Hauptaufgaben?
Die Entwicklung und Implementierung von Schleifpfaden, hauptsächlich für die Bearbeitung von Stechplatten. Dazu kommt die
Unterstützung unserer Anwendungstechnik und die Fehlersuche in der Software
Was hat Sie zur Mathematik gebracht?
Der „Girls-Day“ der FH, an der ich dann studiert habe. Da können sich Mädchen die FH anschauen und bekommen einen Einblick in die technischen Berufe. Das hat damals meine Schule organisiert. Dadurch wurde ich überhaupt auf den Studiengang aufmerksam, und da mir Mathe in der Schule immer sehr leicht gefallen ist, war das die erste Entscheidung.
Wie fühlen Sie sich als Frau in einem männlich dominierten Umfeld?
Grundsätzlich komme ich damit sehr gut klar, aber es kommt auf die Person an, die einem gegenüber steht. Die meisten hier behandeln einen nicht anders als einen Mann. Bei denen, die dies doch tun, muss man sich entweder den Respekt erst verschaffen oder damit leben. Wobei das bei einem Mann nicht anders ist. Bei mir passiert so etwas wahrscheinlich nur häufiger und die meisten merken relativ schnell, dass sie mit dieser Einstellung nicht weit kommen. Und als Frau kann man auch mal jemanden bitten, eine Schraube zu lösen oder dergleichen, ein Mann würde da ausgelacht. Ansonsten komm’ ich wie gesagt sehr gut klar: „blöde Sprüche“ sind mir lieber als „Zickereien“ unter Frauen.
Wie kann man Mädchen für MINT-Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) begeistern?
Hier sind ganz klar die Schulen gefragt, siehe oben.
Was schätzen Sie besonders an Ihrer Arbeit bei Haas?
Sehr interessante und vielseitige Aufgaben und die Arbeitskollegen.
Vielen Dank für das Gespräch.
P.S. Passend zum Weltfrauentag lesen wir im Netz, dass auf den Otto-Versand gerade ein mittlerer Shitstorm niedergeht, weil der Versandhändler ein Mädchen-Shirt mit dem Aufdruck „In Mathe bin ich Deko“ im Programm hat. Tja, willkommen im 21. Jahrhundert.
8. März 2013

Dipl.-Ing. Feray Elbaylar. Foto: Miele
Ausgezeichnetes Engagement
Der
VDI (Verein Deutscher Ingenieure) in Ostwestfalen-Lippe hat gestern
Feray Elbaylar mit dem Titel
„OWL-Ingenieurin des Jahres“ ausgezeichnet. Feray Elbaylar arbeitet seit mehr als 20 Jahren als Elektrotechnik-Ingenieurin bei
Miele Bielefeld in der Entwicklung. Sie wird ausgezeichnet für ihr besonderes Engagement für die Gleichstellung von Frau und Mann sowie für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Die heute 43 Jahre alte Diplom-Ingenieurin kam mit 7 Jahren aus der Türkei nach Osnabrück und fand sich mit ihrem Berufswunsch als eine von zwei Frauen zwischen 200 männlichen Studienkollegen wieder. Trotz skeptischem Freundes- und Bekanntenkreis hat die Vorbildfunktion bei Feray Elbaylar so gut funktioniert, dass auch ihre jüngere Schwester ein Elektrotechnik-Studium aufgenommen hat.
„Ich hoffe, mit meinem Werdegang als Beispiel zur Gleichstellung von Frauen zu dienen und zu zeigen, dass kulturelle Unterschiede, Familie und Beruf zu vereinbaren sind”, sagte die Mutter zweier Söhne (sieben und 15 Jahre alt) bei der Preisverleihung in Soest.
Tebrikler!
Thomas Bader & Dirk Wember
P.S. Müsste der VDI die Ingenieurinnen nicht auch in seinem Namen repräsentieren?
28. Februar 2013

Nein, muss man nicht, und die große Glocke ist sowieso nicht unsere Art. Hier im Schwarzwald freuen wir uns lieber im Stillen: zum Beispiel über die zahlreichen konstruktiven, guten Gespräche mit Ihnen, unseren Geschäftsfreunden; über das Vertrauen, das Sie uns geschenkt haben; über die erfolgreiche Einführung unserer neuen Schleifsoftware, über den Baubeginn für unser neues Domizil.
Alles in allem freuen wir uns über ein gutes Jahr, das jetzt zu Ende geht. Dafür sagen wir danke – unseren Kunden, unseren Zulieferern und ganz besonders unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern!
Ihnen allen wünschen wir Frohe Weihnachten und erholsame Feier- und Ferientage.
Dirk Wember und Thomas Bader
P.S. Wir verzichten auch in diesem Jahr auf Geschenke und spenden stattdessen an die Nachsorgeklinik für Kinder und Familien in Tannheim im Schwarzwald.
19. Dezember 2012

Für Techniker und Ingenieure, denen es auch beim kulinarischen Genuss aufs µm ankommt: die Original Schweizer Pasta-Qualitätssicherungsmaschine. Erfunden und konstruiert wurde dieses wunderschöne Gerät (leider ein Unikat) von Peter Haefeli, den wir neulich hier im Schleifblog interviewt haben. Für mich ein Beweis, dass unser Schweizer Schleifscheiben-Partner allergrößten Wert auf Präzision und Humor legt – wie wir bei Haas auch.
Än Guatä!
Dirk Wember
17. Dezember 2012
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