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Eine Diamantschleiferbank

Eine Diamantschleiferbank, wie sie von Diamantschleifern eingesetzt wurde. Foto: Kraas Lachmann

Auflösung unseres Rätsels: Diamantschleiferbank
Vor ein paar Tage haben wir gefragt, was das für eine schöne Maschine ist. Die beiden Leser, die hier im Schleifblog kommentiert haben, waren schon ganz nah dran.

Es handelt sich um eine Standard-Diamantschleiferbank, wie sie zum Beispiel bei unserem Schleifwerkzeug-Partner Haefeli in Zürich viele Jahrzehnte im Einsatz war. Unser Foto zeigt die Maschine von hinten oben. Rechts unten sehen Sie den Antriebsmotor für die Gussschleifscheiben, die mit feinstem Diamantpulver und Öl imprägniert wurden. Unten links befinden sich zwei Reserve-Gussscheiben. Auf der Arbeitsplatte sieht man rechts eine Art Kästchen mit mechanischen und in bleigefassten Dopen, um die Diamanten für die Bearbeitung aufzunehmen. In der Mitte befindet sich die aktive Schleifscheibe, mit der die Rohdiamanten geschliffen wurden. Da Diamant der härteste Werkstoff überhaupt ist (Chemische Formel: C, Mohshärte: 10), kann er nur mit Diamant geschliffen werden.

Wir bei Haas setzen Diamantschleifscheiben auf unseren Multigrind® Schleifmaschinen unter anderem zur hochgenauen Bearbeitung von Präzisionswerkzeugen für die Zerspanung ein. Hier sehen Sie, wie ein Flachformbohrer aus Vollhartmetall in einer Aufspannung geschliffen wird.


Schleifen eines Flachformbohrers auf einer Multigrind® CU Schleifmaschine

Schleifen Sie gut!

Thomas Bader

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